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Das Abschiedskonzert unter dem Motto: „Les Adieux“
am 29.9.2019 im Liszthaus in Raiding war ein schöner Schlußpunkt nach über 
27 Jahren BUCHGRABLER.  
Der Flachgauer Dreiklang aus Salzburg und die Stifta Geigenmusi aus Niederösterreich 
haben uns kräftig unterstützt.
Den Buchgrablern zum Abschied

Vor einem Vierteljahrhundert ist im Burgenland ein Klang hörbar geworden,
den es bisher in dieser regionalen Eigenständigkeit und Qualität nicht gab.
Heute ist dieser Klang das musikalische Siegel eines ganzen Landes.
„Die Buchgrabler“ spielen Tanzmusik aus einer Zeit, in welcher der
Dorfkapellmeister auch Komponist war, und genau wusste, mit welchen
Themen und Motiven ein Walzer oder eine Polka zu einem erfolgreichen
Tanzstück geformt werden kann. Die  Charakteristik dieser Tänze macht
sie im klangvollen Zusammenspiel der „Buchgrabler“ zu zeitlosen
musikalischen Gebilden von eindringlicher Kraft und Schönheit. Es ist die
Stimme des Flügelhorns, das die Themen und die melodische Entfaltung
eines Stückes mit unnachahmlicher Tongebung vorgibt. Die parallel
geführte Zweistimmigkeit der Tänze wird wechselnd mit der weichen
Stimme von Klarinette (Saxophon) oder mit dem akzentuierten „legato“
der Posaune ausgeführt, von der auch die improvisierten Gegenstimmen
zu hören sind. Dieser melodische Satz wird harmonisch vom Klang und
Rhythmus des Akkordeons gestützt. Das Fundament der Stücke,
die Basslinie, tönt in breiten Schritten aus dem Helikon. Ergänzt wird
dieses organisch sich vollziehende Spiel vom souveränen rhythmischen
Spiel des Schlagzeugs.
„Die Buchgrabler“ hinterlassen dem Burgenland mit ihrem vollendeten
Spiel ein Geschenk von hoher musikalischer Qualität und Geltung.
Möge ihr Klang nie verstummen.

         Walter Deutsch                                                           August 2019
Walter Deutsch und Sepp Gmasz
Buchgrabler (von Franz Posch)

Es braucht immer Vorbilder! Ein solches Vorbild waren und sind die „Buchgrabler“
für die burgenländlische Volksmusik und Blasmusik. Wie hätte ich sonst die
„Wohin-Polka“ oder die „Markthelfer Polka“ kennengelernt, wenn sie nicht
die „Buchgrabler“ in Konzerten, in Radio- und Fernseh-Sendungen einem breiten
Publikum näher gebracht hätten. Wohl wissend, dass vieles in ihrem Repertoire aus
dem Spielgut der Neckenmarkter Musikanten stammt, so waren und sind es doch
die „Buchgrabler“, die mit ihrer Perfektion, mit ihrem Charme diese musikalischen
Kostbarkeiten im ganzen Alpenland bekannt gemacht haben. Ich bin stolz und
glücklich, dass auch ich einen kleinen Beitrag dazu leisten konnte, indem ich diese
wunderbaren und sympathischen  Musikanten sogar mehrmals in meiner Sendung
„Mei liabste Weis“ begrüßen durfte, das erste Mal übrigens bereits am 3.9.1992
in der „Pfarrscheune“ in Trausdorf – ziemlich am Beginn ihrer „Karriere“.
Wenn die Buchgrabler nun aufhören gemeinsam aufzutreten, so werden sie dennoch
vielen jungen Musikanten mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihre wertvollen
Erfahrungen weitergeben. Das wünsche nicht nur ich mir, das wünscht sich eine
ganze Schar von eifrigen Nachahmern.
Alles Gute!

Franz Posch
Franz Posch und die BUCHGRABLER
Konzert in Raiding am 9.10.2011